Kalender
Jour fixes in Wien
Jour fixes finden cirka 1x pro Quartal statt. Beginnzeit für Wien ist immer 19.30. Veranstaltungsort wenn nicht anders verlautet ist jeweils das Theaterhotel Cordial, 1080, Josefstädterstraße 22. >> Anreiseplan
... Zeit für anschließendes Plaudern und Fachaustausch einteilen. Ein jourfixe ist "für alle da", das heißt er steht StudentInnen, Auszubildenden in allen Stadien, InteressentInnen aus anderen fachspezifischen Richtungen, und auch ... Lehrkräften als Zeit des Austausches und der fachlichen Anregung zur Verfügung. Zudem wird er allen als fachspezifische sowie als Fortbildung im Sinne des PthG angerechnet und bestätigt. (je 2 Stunden)
Die Organisation der Jour Fixe Organisation ab 2010 haben Moritz Cordon und Mag. Karl Staudinger übernommen.
Danke an dieser Stelle an Dr.in Renate Gänszle und Elisabeth Klammer-Marass, die für uns bisher diese interessante Veranstaltungsreihe organisiert haben.
| Datum | Titel | ReferentIn | |
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Vorschau auf das Herbstprogramm |
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30.9. 2010 |
Jour fix am Donnerstag 30. September 2010 von 19.30 - 21.00 im HOTEL RATHAUSPARK im 1. Bezirk : "Paardynamik aus psychodramatischer Sicht". Theoretische und methodische Skizzen. "Wie können wir die Szenen einer Liebesbeziehung psychodramatisch verstehen und bearbeiten aus der Perspektive der Rollentheorie, Entwicklungspsychologie, Soziometrie und dem Spontaneitäts- und Kreativitätskonzept? Soviel kann verraten werden: das Psychodrama bietet alles, was zur Entwicklung von Liebesfähigkeit not-wendig ist." Beginn: 19.30 |
Dr. Karoline Hochreiter |
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ACHTUNG gilt nur für September Jourfixe: GEÄNDERTE LOKALITÄT !!!! HOTEL RATHAUSPARK A-1010 Wien, Rathausstraße 17 T: +43-1-404 12-762 |
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18.11. 2010 |
„Soziodrama. Die Inszenierungen der Wiener Gesellschaft.“ Ein Monat nach dem „Drama“ der Wiener Gemeinderatswahl eine politsch-soziodramatische Reflexion – auf der Soziodramabühne dargestellt. Alle WienerInnen, hier Lebende und Vorbeikommende sind Mitwirkende. Beginn: 19.30 Dieser Jourfixe findet wieder auf gewohnter Bühne im Theaterhotel Cordial statt. |
Mag. Helmut Haselbacher |
Jours fixes in den Bundesländern
Es gibt auch in den Bundesländern jeweils jourfixes, aktuelle Programme erfragen Sie bitte bei den Kontaktpersonen.
- Graz: Monika Wicher: aon.912108510@aon.at
- Linz: Andreas Voglsam: 0699 - 17 28 28 17
- Klagenfurt: Mag.a Gerda Trinkel: gerdatrinkel@aon.at
- Salzburg: Gerhard Koinig, Kontakt: 0650-7788777
Programm für Salzburg
| Datum | Titel | ReferentIn | |
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20. Okt um 19.30 - 21.00 |
"Paardynamik aus psychodramatischer Sicht". Theoretische und methodische Skizzen. "Wie können wir die Szenen einer Liebesbeziehung psychodramatisch verstehen und bearbeiten aus der Perspektive der Rollentheorie, Entwicklungspsychologie, Soziometrie und dem Spontaneitäts- und Kreativitätskonzept? Soviel kann verraten werden: das Psychodrama bietet alles, was zur Entwicklung von Liebesfähigkeit not-wendig ist. |
Dr. Karoline Hochreiter, Ort: JUFA Salzburg, Josef-Preis-Allee 18, 5020 Salzburg |
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Programm für Graz
| Datum | Titel | ReferentIn | |
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| derzeit keine Veranstaltung |
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Review zu den Jour fixes
17.6.2010 |
Einladung auf virtuelle Bühnen - Psychodrama und Internet (Masterthese) |
DSA MSc Sabine Spitzer |
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25.3.2010 |
Psychodrama Pädagogik |
Mag. Karl Staudinger, Claudia Darvish-Zadeh |
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| 03.12.09 | Das Gericht spielt mit: Psychodrama in der Behandlung von Suchtkranken mit einer Weisung nach dem Suchtmittelgesetz; zur Nachlese | Dr. Ernst Silbermayr |
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15.10.09 |
Väter und Söhne. Zum Verständnis der Vater-Sohn-Beziehung bei Moreno. Es wird die Frage nach der Rolle der Väter in den Behandlungen männlicher Patienten bei Moreno aufgeworfen. Im Ergebnis wurde gezeigt, dass Moreno den Vätern der Klienten im Therapieprozess teils erheblichen Stellenwert einräumt und ein Zusammenhang zwischen der Rolle des Vaters, dem Einsatz bestimmter Psychodramatechniken und dem Alter der Klienten erkennbar ist. Die Ergebnisse wurden modellhaft unter dem Blickwinkel Bühnen der Vater-Sohn-Beziehung verdichtet, wobei auch neuere Erkenntnisse der psychodramatischen Entwicklungspsychologie Berücksichtigung fanden. |
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25.06.09 |
Psycho(drama)therapeutische Arbeit mit Borderline- PatientInnen |
Maga.Sonja Hintermeier MSc |
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26. März 2009, Jour fixe "Magersucht und Bulimie als rigide Rollenkonserven - Die Entstehung und Aufrechterhaltung von Magersucht und Bulimie aus psychodramatischer Sicht" mit Maga. Sabine Kern
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Die Thematik wird in einem Fallbeispiel mit Hilfe der ZuseherInnen aufgestellt. |
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Das Jourfixe-Team Elisabeth Klammer-Marass (li) und Dr.in Renate Gänszle (re) mit Mag.a Sabine Kern als ReferentIn (mitte). |
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11. Dezember 2008 Jour fixe "Sucht und Prävention aus der Sicht des Psychodramas" mit Prof. Kurt Fellöcker, MA,MSc, DSA
Wie entsteht Sucht und was schützt davor? Wie gelangten bewährte Techniken aus der Therapie Suchtkranker in die Suchtprävention. Wie ist es, wenn die Sucht einmal "am Sessel" vor dir sitzt und ein Dialog mit ihr begonnen wird.
Was prädestiniert das (pädagogische) Psychodrama zu einer wirksamen Methode in der Prävention?
Kurt Fellöcker gab uns an dem Abend einen Einblick in ein umfangeiches Feld, das u.a. von spielzeugfreiem Kindergarten über Ausbildung von MultiplikatorInnen an Schulen bis hin zum Hochschullehrgang (Donau Uni Krems) reicht. Beachtlich auch, wieviele BesucherInnen trotz Vorweihnachtszeit und unwirtlichem Wetter zum letzten jourfixe des Jahres 2008 zusammengekommen sind. Auf ein Wiedersehen am 26.3. !

Text & Fotos Martin Geiger
26. Juni 2008 Jourfixe mit Mag. Helmut Haselbacher zum Thema szenisches Arbeiten
„Das Psychodrama ist immer und überall“ PD-Joure-fix mit Helmut Haselbacher in szenischer Nachbetrachtung Raum- und Zeitkoordinaten: 26. Juni 2008, 19.30 Uhr, Hotel Cordial, Salon (oder Hinterzimmer?).
Schwüle; Lauwarmes Wasser in kleinen Gläsern, Flipcharts, die noch schnell beschriftet werden. Von draußen kommt abgekühlte Luft, das Plätschern des Regens wird dann und wann vom Donnergrollen übertönt. Windböen lassen die Vorhänge wehen, bringen fernes Stimmengemurmel herüber. „Das Leben lebt“: unbeeinflusst klopfen im Raum Herzschläge den gewohnten Takt, spült draussen der Regen den Straßenstaub in den Kanal, bereiten sich noch weiter draussen 11 Spanier und 11 Russen auf ihr Ballspiel vor. Währenddessen in diesem Augenblick etwa 7 Millionen Menschen ihr Leben inszenieren, manche bewusst, gelingend, andere in Konflikte zwischen innerer und äußerer Welt verstrickt.
Vielerorts kollidiert der individuelle Wunsch nach Regieführung mit der Eigendynamik des Lebens; Energie wird blockiert, weil Szenen misslingen. Hier nicht: Renate Gänszle eröffnet mittels Regieanweisung um 19.35 Uhr Raum und Zeit für 1,5 Stunden Fortbildung. Die anwesenden Frauen und ein Mann sitzen als sichtbare Kerne ihres sozialen Atoms im zweireihigen Halbkreis und gestalten die Rolle der Joure-fix-TeilnehmerIn: Sie fragen, beziehen Stellung, schauen, widersprechen, staunen, nicken. Immer wieder, manche heftig.
Weil Helmut Haselbacher, glücklicherweise noch vor seinem Rollenwechsel zum Pensionisten, sein Psychodrama inszeniert, wortgewaltig und authentisch als lebendige, alltagstaugliche, heilende Lebensphilosophie. Ermöglicht damit zu verstehen, dass, würden die Menschen im 5-Jahres-Rhythmus ein Jahr lang Psychodramaselbsterfahrung machen, Szenen des Lebens für alle gelingen könnten. Und dass das wahre zweite Mal nicht unbedingt eine therapeutische Bühne braucht, sondern durchaus auch einmal im ehelichen Schlafzimmer stattfinden kann.
Ebenso, dass die Befreiung vom ersten Mal im „als-ob“ stecken bleibt, wenn das Verstehen ausbleibt. Szenisches Verstehen, das durch Reflektieren entsteht, etwa durch das Herausarbeiten der Unterschiede zwischen Bühnen- und Alltagsszene. Handlungsräume bewusst machen, soziales Betroffensein bearbeiten, Verbalisieren - sind Meilensteine im Verwirklichen von Veränderungen, wenn es um die Auflösung destruktiver Inszenierungen geht. Die heutige Inszenierung ist kreativ, ist gelungen - und wie. Danke, Helmut!
Text: Sabine Spitzer
13. Dezember 2007 Jour-fixe mit Dr. in Hildegard Knapp zum Thema:
Gender me, gender you – who is who im Psychodrama?
Eine berechtigte Frage, findet sich doch die Geschlechterthematik (abgesehen von ganz vereinzelten Ausnahmen) weder in der Psychodrama-Literatur, noch im Rahmen der Ausbildung wieder - zumindest bisher. Dass das Thema stetig an Beachtung gewinnt, verdanken wir nicht zuletzt der Arbeit von Hildegard Knapp, die sich fundiert und engagiert mit Geschlechterfragen auseinandersetzt und ihre Erkenntnisse auch praxisnah und überaus spannend zu vermitteln versteht. Gut verständlich verknüpft sie in ihrem Vortrag handlungsorientierte Ansätze aus der feministischen Literatur mit Morenos Rollentheorie. Sie zeigt die Unterschiede im Wahrnehmen sowie Wahrgenommenwerden weiblicher bzw. männlicher TherapeutInnen auf und sensibilisiert für die jeweils eigene Einstellung zu Geschlechterrollenklischees. Hinweise auf ProtagonistInnenspiele, in denen ganz selbstverständlich auch Rollen jenseits des eigenen Geschlechts übernommen werden, sowie auf Techniken zur
geschlechtsspezifischen Rollenerweiterung runden den -angesichts der Fülle an Wissen und Diskussionsstoff viel zu kurzen - Abend ab. Das abschließende Feedback einer Teilnehmerin lautete: „In meine nächste Therapiestunde werde ich verändert hineingehen“ – besser kann der Wert einer Fortbildungsveranstaltung wohl nicht ausgedrückt werden. für das review: Sabine Spitzer
Literatur-Tipps zum gender Thema: siehe auch aktueller Artikel Jänner 2008
Hildegard Knapp: Gender me, gender you. Who is who im Psychodrama, Geschlechtsspezifische Perspektiven in der psychotherapeutischen Arbeit mit Frauen und Männern (Abschlussarbeit, 2006)
Hildegard Knapp: Geschlecht und Psychodrama – ein blind date? Zeitschrift für Psychodrama und Soziometrie, Heft 2/2006, Themenheft: Psychodrama und Gesellschaft
jourfixes Archiv
| Datum | Titel
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ReferentIn | |
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Donnerstag, 11. 3.2010 19 Uhr, Jugendgästehaus in der Josef Preis Allee 18 |
PSYCHODRAMA BEI ANGSTSTÖRUNGEN – DIALOGE MIT DER ANGST (UND ANDEREN GEFÜHLEN) |
Karl Grimmer , MSc Psychotherapeut (Psychodrama), Supervisor/ Coach in freier Praxis Vorsitzender der Ausbildungseinrichtung der Sektion PD im ÖAGG |
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11.12.08 |
Sucht und Prävention aus der Sicht des Psychodramas |
Kurt Fellöcker Psychodrama(lehr)therapeut |
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16.10.08 |
"Psychodrama in der Akutintervention" |
Hildegard Pruckner, Msc Psychodrama(lehr)therapeutin |
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6.3.08 |
Die Bedeutung der Symbolarbeit- ein integrativer Anteil in der Psychotherapie |
Maria Th. Schönherr, Psychodrama(lehr)therapeutin |
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17.4.08 |
Thema: 1976-2008 = 32 JAHRE PSYCHODRAMA IM ÖAGG |
Café-Restaurant Zartl,19.30 Uhr |
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26.6.08 |
Szenisches Arbeiten |
Mag. H. HaselbacherPsychodrama(lehr)therapeut |
Dr. Ernst Silbermayr
Mag. Thomas Sageder, Psychologe, Psychotherapeut (Psychodrama).
Mag.a Sabine Kern MSc beim Vortrag, sie hat zu diesem Thema ihre Masterthese an der DUK verfaßt..jpg)
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